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Großer Münsterländer
Zwinger vom Tannermoor
DI Ulrike Rößger

Telefon:
+43 650 7170967
E-Mail:
info@grosser-muensterlaender.com

 

Grosser Münsterländer FCI Zwinger "vom Tannermoor"

Rund um die Zucht

FCI Standard | Zucht/Zuchtstätte | Zuchtbedingungen | Gesundheit |

FCI Standard

Rassestandard nach FCI (Federation Cynologique Internationale)

Secretariat General: 13, Place Albert 1, B 6530 Thuin ( Belg.)
FCI – Standard Nr. 118/b 12.10.1998 / D
Grosser Münsterländer Vorstehhund
Ursprung: Deutschland.
Datum der Publikation des gültigen Originalstandards: 24.06.1987
Verwendung: Vielseitig verwendbarer Jagdgebrauchshund; seine Stärke liegt in der Arbeit nach dem Schuss.
Klassifikation FCI: Gruppe 7 Vorstehhunde. Sektion 1.2 Kontinentale Vorstehhunde, Typ "Spaniel", mit Arbeitsprüfung.

Kurzer geschichtlicher Abriss: Die geschichtliche Entwicklung des Grossen Münsterländers geht zurück auf den weißbunten Vogel- und Beizhund des Mittelalters über den Stöber- und Wachtelhund auf den Vorstehhund des 19. Jahrhunderts. Der Grosse Münsterländer zählt ebenso wie der Kleine Münsterländer und der Deutsch-Langhaar zur Familie der langhaarigen deutschen Vorstehhunde, deren planmässige Zucht gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann. Nachdem der "Deutsch-Langhaar-Verein" 1909 die schwarze Farbe endgültig von der Zucht ausschloss, nahm sich der 1919 gegründete "Verein für die Reinzucht des langhaarigen schwarz-weissen Münsterländer Vorstehhundes" der Zucht der schwarz-weissen Langhaar an. Nach Erfassung der vor allem im westlichen Münsterland und in Niedersachsen noch vorhandenen Reste dieses bodenständigen Langhaarstammes in einer Urliste begann der Verein 1922 mit der planmässigen Zucht des Grossen Münsterländers. Die Urliste umfasst 83 Hunde. Nachkommen aus Paarungen zwischen den in der Urliste erfassten Grossen Münsterländer wurden in das Zuchtbuch Grosse Münsterländer eingetragen. Zuchtbuchführender Verein ist der Verband Grosse Münsterländer e.V. (VGM), organisiert in derzeit acht selbständige Landesgruppen. Der Verband Grosse Münsterländer ist Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und im Jagdgebrauchshundeverband (JGHV).

Allgemeines Erscheinungsbild: Kräftiger, muskulöser Körperbau, dabei schnittiges Gesamtbild. Ausdruck von Intelligenz und Adel. Trockene Aussenlinie.
Wichtige Proportionen: Körperlänge und Widerristhöhe sollen möglichst gleich sein. Die Körperlänge kann die Widerristhöhe um 2 cm überschreiten.
Verhalten / Charakter (Wesen): Die wichtigsten Eigenschaften sind Führigkeit, Gelehrigkeit und zuverlässige Verwendbarkeit für die Jagd, insbesondere nach dem Schuss. Wesen lebhaft, ohne Nervosität.

Kopf: Edel und langgestreckt, mit klugem Aussehen; ausgeprägte Kinnmuskulatur.
Oberkopf: Stop: Gering.
Gesichtsschädel: Nasenschwamm: Ausgeprägt schwarz.
Fang: Kräftig, lang und für den Gebrauch gut ausgebildet. Nasenrücken gerade.
Lefzen: Nicht überhängend.
Kiefer / Zähne: Gebiss kräftig und vollständig (42 Zähne) mit ausgeprägten Fangzähnen; einwandfreies Scherengebiss.
Augen: Je dunkler umso besser. Lider dem Augapfel gut anliegend, fester Lidschluss.
Behang: Breit, ziemlich hoch angesetzt, mit abgerundeter Spitze, gut anliegend.

Hals: Kräftig, gut bemuskelt, edel geschwungen.
Körper: Widerrist: Mittelhoch, lang, gut bemuskelt.
Rücken: Kurz, fest, gerade.
Lenden: Ausgeprägt, durch straffe Muskulatur geschützt.
Kruppe: Lang, breit, nur leicht abfallend, gut bemuskelt.
Brust: von vorne gesehen breit, von der Seite gesehen tief mit deutlicher Vorbrust.
Untere Profillinie und Bauch: Leicht aufgezogen, straff, schlank. Flanken kurz und hoch angesetzt.
Rute: Waagrecht oder leicht aufwärts getragen. Von der Seite gesehen ohne Knick aus der Rückenlinie hervorgehend.

Gliedmassen:
Vorderhand: Gerade, stark und gut bemuskelt. Korrekte Winkelungen.
Schultern: Schulterblatt fest an den Rippen anliegend.
Vorderfußwurzelgelenk: Elastisch.
Vorderpfoten: Von mässige Länge und Rundung, mit eng aneinanderliegenden Zehen; Wolfskrallen.
Hinterhand: Kräftige und straffe Bemuskelung; Läufe senkrecht gestellt. Korrekte Winkelung der Knie- und Sprunggelenke.
Hinterpfoten: Wie Vorderpfoten. Wolfskrallen sind zu entfernen.
Gangwerk: Schritt und Trab federnd, raumgreifend, mit weitem Vorgriff; Galopp elastisch, schwungvoll, mit dem nötigen Schub aus der Hinterhand; weiter Sprung.
Haut: Straff.

Haarkleid:
Haar: Lang und dicht, jedoch schlicht, nicht lockig oder abstehend, da dies der jagdlichen Verwendung hinderlich ist. Typisches Langhaar. Das Haar muss sowohl beim Rüden als auch bei der Hündin an der Rückseite der Vorder- und Hinterläufe besonders lang und dicht sein (gut befedert). Auch an der Rute soll das Haar besonders lang sein. Die stärkste Befahnung der Rute soll etwa in der Mitte ihrer Länge sein. Das Haar an den Behängen soll lang sein (gute Fransenbildung) und den Unterrand des Behangs seitengleich deutlich überragen (keine Lederbehänge). Im übrigen ist das Haar des Kopfes kurz und anliegend.
Farbe: Weiß mit schwarzen Platten und Tupfen, schwarz geschimmelt oder rein schwarz. Kopf schwarz, evtl. mit weißer Schnippe oder Blesse.

Grösse und Gewicht:
Widerristhöhe: Schulterhöhe (Stockmass)
Rüden: 60 – 65 cm (Toleranzgrenze nach oben plus 2 cm)
Hündinnen: 58 – 63 cm (Toleranzgrenze nach oben plus 2 cm)
Gewicht: Um 30 kg.

Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
• Zu breiter Oberkopf, zu starker Stirnabsatz.
• Ramsnase, Hechtnase, fehlendes Pigment, vollständig oder nur in Tupfen.
• Lose oder überhängende Lefzen.
• Leichte Gebiss- und Zahnfehler: Zangengebiss, doppelte P1, Fehlen von eins bis zwei P1, bzw. M3.
• Zu helles Auge, sichtbare rote Nickhaut.
• Behang tief angesetzt, abstehend.
• Hals zu kurz, zu lang, zu dick, zu dünn, Kehlwamme.
• Widerrist zu niedrig, zu kurz.
• Rücken zu lang, Senkrücken, Karpfenrücken.
• Lenden schwach bemuskelt, Übergang zur Kruppe unharmonisch, überbaut.
• Kruppe kurz, schmal, stark abfallend.
• Brust tonnenförmig, engbrüstig, nicht tief genug; fehlende Vorbrust.
• Bauch zu stark aufgezogen, zu tief angesetzt.
• Rute seitwärts getragen, nach oben aufgerollt; Knickrute; Ringelrute.
• Vorderläufe: Zu steile Winkelung; abstehende oder abgedrehte Ellenbogen; zu weiche Fußwurzelgelenke; bodenenge oder bodenweite Stellung.
• Hinterläufe: Zu steile Winkelung; kuhhessige oder fassbeinige sowie bodenenge oder bodenweite Stellung
• Runde Katzenpfoten, lange Hasenpfoten, Spreizpfoten, zehenenge oder zehenweite Stellung.
• Schritt und Trab kurz, steif oder trippelnd. Galopp: Sprung kurz, steif, zu wenig Schub.

Ausschliessende Fehler:
• weißer Nasenschwamm.
• Entropium, Ektropium.
• Vorbiss, Rückbiss, Kreuzbiss; Fehlen von Schneidezähnen oder Fangzähnen, fehlende Molaren und Prämolaren (außer bis 2 P1 und M3 ).
• Farben, die dem Standard nicht entsprechen.
• Schussscheue, Schussempfindlichkeit jeden Grades, Scheue an lebendem Wild, Angstbeisser, Ängstlichkeit vor fremden Personen.

N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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Zucht / Zuchtstätte
Relevant für Mitglieder im VGM e.V. Deutschland

Download pdf VGM Zwingerschutz (nationaler Schutz des Zwingernamens)
Download pdf FCI Zwingerschutz für einen VGM Zwinger (internationaler Schutz des Zwingernamens)
  Antrag „Züchter im VDH“ – mehr Informationen hierzu finden Sie hier

Download pdf VGM Zuchtzulassung
Download pdf VGM Wurfmeldung
Download pdf VGM Wurfabnahmerückmeldung

Download pdf Merkblatt für Deckrüdenbesitzer in VGM e.V.
Download pdf Merkblatt für Züchter in VGM e.V.


Relevant für Österreich

Download pdf ÖKV Zuchtstättennamenschutz
Download pdf ÖKV Zucht- und Eintragungsbestimmungen


International

Internationales Zuchtreglement der FCI (Stand 2007)
Unter www.fci.be (Menüpunkt FCI Zwingernamen) können Sie die bereits geschützten Zuchtstättennamen jederzeit abrufen. Vielleicht ist Ihr favorisierender Zwingername bereits vergeben.

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Zuchtbedingungen

Chippflicht
Das Bundestierschutzgesetz (TSchG) § 24a sieht ab Mitte 2008 eine generelle Chippflicht für Hunde vor. Durch die obligatorische Kennzeichnung soll es erleichtert werden, bei der jagdlichen Verwendung verlorene Hunde schneller zu identifizieren und ihrem Besitzer zuzuordnen. Die Kennzeichnung mit einem etwa reiskorngroßen Microchip soll die schmerzhafte Tätowierung an der Innenseite des Ohres von Welpen ersetzen. Weiter lesen (pdf, 55KB)

Registrierung Ihres Hundes in der HEIMTIERDATENBANK Österreich
Hunde, welche mit Microchip in zentralen Datenbanken wie z.B. Tasso oder Animaldata registriert wurden, müssen nicht zwingend in der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen HEIMTIERDATENBANK aufscheinen. Weiter lesen (pdf, 42KB)

Genomische Selektion in der Hundezucht – Karl Wichmann
Dem Team um Prof. Distl ist es gelungen, beim Deutschen Schäferhung 19 Genombereiche (QTL = Quantitative Trait Loci) zu finden, in denen mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Ausprägung der HD besonders wichtige Gene lokalisiert sind. Acht dieser Bereiche können jetzt nach Mutationen abgesucht werden, die eine einge Beziehung zur HD aufweisen.

Auf Grundlage der Auswertung einer Blutprobe kann dann die Schätzung der genomischen Zuchtwerte erfolgen und schon beim Welpen das Risiko zum Auftreten von HD im weiteren Verlauf seines Lebens vorausgesagt werden.

Download pdf DNA-Einlagerung - Sinn und Zweck
Download pdf Auftrag zur DNA Einlagerung
Download pdf Molekulargenetik in der Hundezucht

Für die zur Zucht eingesetzten Hunde, ist ab dem 01.06.2008 eine Entnahme einer Blutprobe zur Einlagerung von DNA vorzunehmen. Es ist eine Kopie des Auftrages als Anlage zu den Zuchtunterlagen zu halten.

Mf. Ing. Horst Hellmicht

Die Zuchtmerkmale der Vorstehhunde
(Leitfaden zur objektiven Beurteilung bei Junghundeprüfungen)
Mf. Ing. Horst Hellmich

Viele Vorstehhundevereine akzeptieren eine erfolgreich bestandene Jugend-Prüfung (VJP, AP) als eine der Mindestvoraussetzungen für die Zucht. Unter diesem Aspekt werden zuchtbedeutende Merkmale, soweit diese im Prüfungsablauf ersichtlich werden können, erörtert und nach Möglichkeit durch Beispiele, wie sie nach meiner mehr als zwanzigjährigen Züchter- und Richtertätigkeit durch nachweisliche Beobachtungen und Aufzeichnungen authentisch wurden, belegt. Weiter lesen (pdf, 82KB)

Hunde Abrichten - Vom Welpen zum geprüften Jagdgefährten
ein Buch von Mf. Alois Lagler
Der Autor beschreibt in leicht verständlicher Form, wie man seinen tierischen Freund von der überaus wichtigen jugendlichen Prägungsphase bis zum fertigen Jagdgebrauchshund erzieht. Erschienen im Leopold Stocker Verlag

Erhältlich auch beim Autor selbst: Mf. Alois Lagler, Tel.: +43 2267 3159


Melanie Bäumel

Rasseporträt: Der Große Münsterländer - Ein echter Allrounder
von Melanie Bäumel

Partner Hund Quelle: PartnerHund 04/2009

Wer mit Haltern eines Großen Münsterländers spricht, der wird nur Gutes über diesen seltenen Hund hören. Zu Recht, denn er ist ein Schatz – wenn er bekommt, was er braucht:
Bewegung und Beschäftigung.Weiter lesen (pdf, 1,57MB)

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Für Züchter / Gesundheit

HD Befundungen
Um die Zuchttauglichkeit zu erlangen, ist u.A. eine HD Befundung vorzunehmen. Das Formular für die Anmeldung zur HD Befundung finden Sie auf der jeweiligen Hompage der jeweiligen Verbandskörperschaft. (z.B. in Deutschland VGM e.v. http://www.grossemuensterlaender.de/download.htm)

Kerstin Piribauer

Damit auch wirklich alles klappt …
Decktagbestimmung nach dem Vorbild der Veterinärmedizinischen Universität Wien
von Kerstin Piribauer

„Hat sie? … Oder hat sie nicht?“ – Es wird wohl kaum einen Züchter geben, für den die kleine, und doch so große Frage in diesen wenigen Worte nach dem Deckakt seiner Hündin nicht im Mittepunkt des Denkens steht. Weiter lesen (pdf, 44KB)

Dr. Schäfer-Somi Praktische Geburtshilfe
Die letzten Tage vor der Geburt – was ist zu beachten
von A.Prof.Dr. S. Schäfer-Somi
Eine Hündin, wir nennen sie Grete, ist bereits hochtragend und laut Besitzer sind es nur noch ein paar Tage bis zur Geburt. Nachdem es nicht ihre erste Geburt ist, weiß ihr Besitzer, worauf es ankommt. Weiter lesen (pdf, 168KB)

FSME Kein Stich - keine potentielle Erregerübertragung
grau redaktionsservice. Am 16. Februar 2008 fand auf dem Petersberg bei Bonn ein Pressesymposium statt, zu dem der „bundesverband praktizierender tierärzte (bpt)“ eingeladen hatte. Über das Thema „Verhinderung der Erregerübertragung durch Blut saugende Vektoren bei Hunden“ dozierten und diskutierten auf diesem Gebiet führende Wissenschaftler Deutschlands... Weiter lesen (pdf, 60KB)

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